Infos für Schüler

Mittwoch, den 14. September 2022
von 9.00 bis ca. 16.00 Uhr

An diesem Tag erwarten euch unter anderem:

  • Vorträge und Referate
    Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen sowie die IHK Bodensee-Oberschwaben und die Handwerkskammer Reutlingen geben grundsätzliche Informationen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Messe
    An den Ständen der Unternehmen und Hochschulen aus dem Landkreis Sigmaringen und der Region erhaltet ihr Informationen und konkrete Angebote zu den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

VERANSTALTUNGSORT:
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Anton-Günther-Straße 51
72488 Sigmaringen

Der Weg zum Traumberuf … führt nicht immer geradeaus

Wie finde ich den Weg von der Schule zu meinem Traumberuf?

Wenn der (höchste) Schulabschluss, also die Mittlere Reife, das Abitur oder die Fachhochschulreife, erreicht ist, kann es mit der beruflichen Laufbahn losgehen. Hierbei gilt: Viele Wege führen zum Traumberuf!

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Tipps zur Bewerbung

Wie du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf erstellst

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Was alles in dein "Anschreiben" und den "Lebenslauf" gehört

Mit deinem Anschreiben zeigst du, dass du der/die Richtige für die Ausbildungsstelle bist. Da du dafür nur wenig Platz hast, muss auf einen Blick klar werden, was du willst, was du kannst und wer du bist. Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb bieten kannst.

Es gibt dort unter anderem ein Bewerbungstraining. Darin findest du viele nützliche Infos, Übungen, Videos, Podcasts, Arbeitsblätter und Checklisten. So kannst du deine ganz persönliche Bewerbungsmappe zusammenstellen. Es gibt sogar Muster für dein Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf.

Quelle: www.planet-beruf.de  > Bewerbungstraining
Kooperation: Agentur für Arbeit Balingen

Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

Die duale Ausbildung

Eine praktisch unschlagbare Perspektive

Als Azubi arbeitest Du drei bis vier Tage pro Woche in Deinem Ausbildungsbetrieb und bist dort wie alle anderen in die Betriebsabläufe eingebunden. Dass Du beim Arbeiten tatsächlich die Tätigkeiten lernst, die für Deine Prüfung wichtig sind, regelt ein offizieller Ausbildungsplan. Du bist als Azubi verpflichtet, Deine Lernfortschritte schriftlich zu dokumentieren. Diese „Ausbildungsnachweise“ sind für die Zulassung zur Abschlussprüfung relevant.

Deine erste Ansprechperson im Betrieb ist Dein Ausbilder beziehungsweise Deine Ausbilderin. Sie stellen sicher, dass Dir die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die in der Ausbildungsordnung Deines Berufs festgelegt sind.

Im Falle einer Verbundausbildung schließen sich zwei oder mehr Betriebe für die praktische Ausbildung zusammen. So lernst Du im Rahmen Deiner Ausbildung verschiedene Betriebe kennen und Dich auf flexible Aufgabenbereiche und wechselnde Teams einzustellen.

Zusätzlich zur praktischen Arbeit im Betrieb besuchst Du an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule. Teilweise wird der Unterricht blockweise organisiert, zum Beispiel verteilt auf drei vierwöchige Unterrichtsblöcke. Für den Schulunterricht gilt nicht der Ausbildungsplan des Betriebs. Hier gibt es einen eigenen Rahmenlehrplan, der mit dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebes abgestimmt ist. Auf dem Stundenplan für die Schule stehen einerseits fachtheoretische Inhalte, andererseits allgemeine Fächer wie Englisch, Sport oder Politik.

Normalerweise besuchst Du eine Berufsschule, die im gleichen Bezirk wie Dein Ausbildungsbetrieb liegt. Sollte Dein Wohnort wesentlich näher an einer anderen Berufsschule liegen, kannst Du auch einen Wechsel beantragen.

  • 1 Das Beste aus Praxis und Theorie
  • 2 Sofort Geld verdienen
  • 3 Schnell ans Ziel kommen
  • 4 Gute Übernahmechancen
  • 5 Aufstieg durch Fortbildung
  • 6 Gute Verdienstmöglichkeiten
  • 7 Starke Perspektiven
  • 8 Vielfalt für jedes Talent
  • 9 Ausbildung selbst gestalten
  • 10 Qualität made in Germany

Weitere Informationen gibt es unter:
Quelle: www.praktisch-unschlagbar.de
Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Duale Berufsausbildung
Eine duale Berufsausbildung kann für Schulabgänger mit Hochschulreife eine interessante Alternative sein. Deutschlandweit gibt es über 320 Ausbildungsberufe verteilt auf nahezu alle Wirtschaftsbranchen. Der überwiegende Teil der Ausbildung findet im Betrieb statt. Anwendungsorientiertes und praxisnahes Lernen ist somit gewährleistet. Im Berufsschulunterricht, der sich in der Regel auf eineinhalb Berufsschultage in der Woche verteilt, werden die fachtheoretischen Grundlagen vermittelt. Die im Rahmen der dualen Berufsausbildung gesammelten Kenntnisse und Fähigkeiten bieten auch für ein späteres Studium eine gute Grundlage.

Ausbildungsvertrag
Vor Beginn der Berufsausbildung wird zwischen dem/der Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb ein Berufsausbildungsver­trag geschlossen. Der Berufsausbildungsvertrag enthält die folgenden wesentlichen Angaben:

  • Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
  • Dauer der Probezeit
  • Zahlung und Höhe der Vergütung
  • Dauer des Urlaubs

Dauer der Ausbildung
Die Ausbildungsdauer in den anerkannten Ausbildungsberufen reicht von zwei Jahren bis zu dreieinhalb Jahren. Sie ist in der Ausbil­dungsordnung festgelegt. Es gibt die Möglichkeit, bei bestimmter schulischer Vorbildung und in Absprache mit dem Ausbildungsbe­trieb die Ausbildung um bis zu einem Jahr zu verkürzen. Dies trifft auf alle Abiturienten bzw. Schulabgänger mit Fachhochschulreife zu.

Prüfungen
Während der Berufsausbildung sind Prüfungen abzulegen, die den Erfolg der Ausbildung aufzeigen sollen. Diese finden in der Mitte und am Ende der Ausbildung statt. Die Prüfungen werden von den zuständigen Stellen, z. B. von den Industrie- und Handelskammern (IHK) und Handwerks­kammern, organisiert.

Berufliche Bildung für Schulabgänger mit Hochschulreife

ihklogo

Kontakt

IHK Bodensee-Oberschwaben
Clemens Besenfelder
Lindenstraße 2
D-88250 Weingarten
Telefon: 0751 409-122
E-Mail: besenfelder@weingarten.ihk.de
Internet: www.weingarten.ihk.de

Handwerkskammer-Christiane_Nowottny
handwerkskammer-Logo

Handwerkskammer Reutlingen
Hindenburgstraße 58
72762 Reutlingen
Telefon: 07121 24120
Internet: www.hwk-reutlingen.de

Kreishandwerkerschaft Sigmaringen
Josefinenstraße 8/1
72488 Sigmaringen
Telefon: 07571 1 27 27
Internet: www.handwerk-sig.de

Nimm deine Zukunft in die Hände

Christiane Nowottny, Geschäftsbereichsleiterin Berufs-
ausbildung, Prüfungs- und Sachverständigenwesen,
stellt die heutigen Möglichkeiten im Handwerk vor.

1. Was wünschen sich junge Menschen von Ihrem zukünftigen Beruf?
In Ihrer Arbeit einen Sinn zu sehen und Spaß daran zu haben. Aber auch finanziell gut davon leben zu können. Das ist es, was ein „Traumberuf“ für junge Menschen mit sich bringen sollte.

2. Finden Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Handwerk Ihren Traumberuf?
Im Handwerk gibt es unheimlich viele Berufe mit tollen Perspektiven. Die Zeit, als es vom Handwerk noch hieß, dass man sich die Finger schmutzig macht und den Rücken kaputt, sind gottseidank vorbei. Aber diese Vorstellungen geistern immer noch in vielen Köpfen. Dabei haben längst in fast allen Bereichen des Handwerks Hightech und Digitalisierung Einzug gehalten. Hier haben viele Berufsbilder das Potential zum Traumberuf zu werden.

 

3. Was sagen Sie jungen Menschen, die aufgrund der
Corona-Pandemie fürchten, auf der Strecke zu bleiben?
Noch nie standen die Chancen im Handwerk so gut wie heute. Handwerk hat weiterhin Zukunft, auch in der Corona-Krise. In den Betrieben gelten strenge Hygieneauflagen. Und noch ein Plus: kein einziges Lehrverhältnis ist wegen der Corona-Krise aufgelöst worden. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe hat nicht unter der Pandemie gelitten. Wir verzeichnen nicht weniger, sondern mehr Angebote in der Lehrstellenbörse. Das ist ein starkes Signal an die jungen Leute, die ihre berufliche Zukunft planen. Handwerk ist krisensicher.

Ausbildungsberufe von A bis Z
Auf https://www.hwk-reutlingen.de/ausbildung/ausbildungsberufe-a-z.html finden Jugendliche an die 130 Ausbildungsberufe im Handwerk mit der zugehörigen Beschreibung, den Ausbildungsinhalten und den Ausbildungsablauf. Ein kurzes Video erklärt den Ausbildungsberuf.

 

Studienwahl

Information zur Unterstützung der individuellen Studienwahl

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… für Schulabgänger mit Hochschulreife
Mit der Entscheidung für ein Studium und der individuellen Studienwahl sind in hohem Maße die „Visionen“ eines jungen Menschen verbunden. Ein Studium bedeutet eine wesentliche Weichenstellung im Leben und hat erheblichen Einfluss, in welcher Weise grundlegende Werte sowie konkrete Berufs- und Lebensziele in der Zukunft verwirklicht werden können. Dies gilt ebenso für den Fall, dass Schulabgänger mit Hochschulreife alternativ oder ergänzend zum Studium eine berufliche Ausbildung absolvieren.

VISIONEN – Werte, Berufs- und Lebensziele junger Menschen

Das Bewusstsein dieser Zusammenhänge sollte am Anfang der Studien- und Berufswahl stehen und mit einer Reflexion der eigenen Wertvorstellungen, Erwartungen und Ansprüche einhergehen: welchen Stellenwert haben Bildung und Karriere sowie Familie, Sicherheit und Verantwortung für mich persönlich? Welche Ziele strebe ich in meinem späteren Beruf und in meinem Leben insgesamt an? Möchte ich weit überdurchschnittliche Leistungen erbringen, eine leitende Funktion einnehmen, sehr gut verdienen und nach Möglichkeit im Ausland arbeiten?

Wichtige Fragen auf dem Weg an die Hochschule
Der Weg an die Hochschule beginnt mit verschiedenen Aspekten der Studienwahl und zahlreichen Fragen:

Vielfalt der Möglichkeiten
Die Vielfalt, unter Berücksichtigung der genannten Aspekte die individuelle Studienentscheidung zu treffen, ist erfreulich groß. So gibt es allein in Baden-Württemberg rund 80 Hochschuleinrichtungen. Zählt man alle Möglichkeiten zusammen, sich in einen Studiengang an einer der 423 Hochschulen in Deutschland einzuschreiben, so kommt man auf ein Angebot von mehr als 20.300. Angesichts dieses überaus großen Spektrums scheint die Entscheidung zur „Qual der Wahl“ zu werden.

Unterstützung der Entscheidungsfindung
Um diese Situation zu vermeiden, empfiehlt es sich, die gleichermaßen vielfältig vorhandenen Informationsmöglichkeiten frühzeitig und umfassend zu nutzen. Wichtige schriftliche Informationsquellen sind Printmedien, Internetseiten, Broschüren der Hochschulen und ihrer Studiengänge sowie Ergebnisse von Hochschulrankings. Hervorgehoben sei dabei das Portal „Die Studieninformation für Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Unter der Adresse www.studieren-in-bw.de findet man alles Wissenswerte rund um das Thema Studium. Darüber hinaus haben insbesondere Informationen aus persönlichen Kontakten besondere Bedeutung. Möglichkeiten hierzu bestehen u. a. im Rahmen der jährlichen Studieninformationstage im November sowie bei spezifischen Informationsveranstaltungen der Hochschulen.

Zahlreiche Gründe für ein Studium
Viele Gründe sprechen für die Aufnahme eines Studiums. So ist es häufig die Voraussetzung, um bestimmte berufliche Ziele und Positionen erreichen zu können. Dem Interesse an wissenschaftlicher Bildung wird nur ein Studium bestmöglich gerecht. Darüber hinaus erfordert die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eine zunehmend höhere Qualifizierung jedes Einzelnen im Rahmen eines lebenslangen Lernens. So beträgt in Baden-Württemberg der Anteil der Akademiker an der Gesamtbeschäftigtenzahl knapp 30 %. Neben der Aussicht auf ein vergleichsweise höheres Einkommen stellt ein erfolgreicher Studienabschluss außerdem die beste Absicherung gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit dar. Und nicht zuletzt ist die Studienzeit ein einzigartiger prägender Lebensabschnitt.

Berufliche Ausbildung als Ergänzung oder Alternative zum Studium
Eine ähnliche Vielfalt wie bei den Studienmöglichkeiten besteht bei der dualen Berufsausbildung, die eine wertvolle Ergänzung oder eine Alternative zum Studium darstellt. Die Ausbildungsdauer von zwei bis dreieinhalb Jahren kann um ein Jahr bei Abiturienten bzw. Schulabgängern mit Fachhochschulreife verkürzt werden.

Studium und Berufsausbildung in Kombination
Eine Besonderheit stellt das Kombi-Studium dar, das beispielsweise an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in einzelnen Fachbereichen angeboten wird. Es zeichnet sich dadurch aus, dass eine betriebliche Ausbildung mit einem fachlich entsprechenden Hochschulstudium verknüpft wird. Die Absolventen schließen nach knapp drei Jahren mit dem Facharbeiterbrief und nach weiteren rund zwei Jahren mit dem Bachelorgrad ab. Die Studierenden werden während ihres Studiums von ihrem Ausbildungsbetrieb mit einem monatlichen Stipendium gefördert.

Vielfalt der Möglichkeiten auch in der Region
Attraktive Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Perspektiven für eine hochqualifizierte Beschäftigung im Anschluss gibt es insbesondere auch in unserer Region. Die „Visionen 2021“ möchten dies allen Schulabgängern aufzeigen und damit die fundierte Entscheidungsfindung für den individuell bestmöglichen Weg nach Erreichen der Hochschulreife unterstützen.

Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt Sigmaringen University
Prof. Dr. Markus Lehmann, Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Anton-Günther-Str. 51, D-72488 Sigmaringen
Telefon: 07571 - 732-8274, E-Mail: lehmann(at)hs-albsig.de, Internet: www.hs-albsig.de

Orientierung auf ganzer Linie...

... mit tollen Angeboten und Apps

Eine Vielzahl an Studiengängen und rund 330 Ausbildungsberufe stehen zur Wahl. Diese Masse an Möglichkeiten kann schon ganz schön verwirrend sein. Für eine bessere Orientierung haben IHK, HWK und Ministerium tolle Programme und Apps entickelt, die schnell und mit viel Spaß eine Übersicht ermöglichen.

Lehrstellenradar der Handwerkskammer und die Lehrstellenbörse der IHK gibt es auch als App für Android und iOS. Am besten direkt herunterladen und starten.

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