Infos für Schüler

Mittwoch, den 14. September 2022
von 9.00 bis ca. 16.00 Uhr

An diesem Tag erwarten euch unter anderem:

  • Vorträge und Referate
    Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen sowie die IHK Bodensee-Oberschwaben und die Handwerkskammer Reutlingen geben grundsätzliche Informationen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Messe
    An den Ständen der Unternehmen und Hochschulen aus dem Landkreis Sigmaringen und der Region erhaltet ihr Informationen und konkrete Angebote zu den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

VERANSTALTUNGSORT:
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Anton-Günther-Straße 51
72488 Sigmaringen

Der Weg zum Traumberuf … führt nicht immer geradeaus

Wie finde ich den Weg von der Schule zu meinem Traumberuf?

Wenn der (höchste) Schulabschluss, also die Mittlere Reife, das Abitur oder die Fachhochschulreife, erreicht ist, kann es mit der beruflichen Laufbahn losgehen. Hierbei gilt: Viele Wege führen zum Traumberuf!

Die berufliche Ausbildung

Die Praxisnähe der betrieblichen Berufsausbildung garantiert die schnelle Anpassung an den ständigen wirtschaftlichen und technischen Wandel. Nur hier kann die notwendige Berufserfahrung vermittelt und auf die ständig wachsenden Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden. Außerdem wird sichergestellt, dass der Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben nahezu reibungslos möglich ist. Rund 330 anerkannte Ausbildungsberufe bieten eine solide Grundlage für das Erwerbsleben und sichern berufliche Mobilität. Sie sind die Basis für mehr als 40.000 Tätigkeiten, die in der Wirtschaft angeboten werden.

Die IHK und die Handwerkskammer bieten während und nach der Ausbildung viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten
(z. B. Betriebswirt) an. Diese erweitern die persönliche Qualifikation und können nach der Ausbildung auch berufsbegleitend erworben werden.

Quelle: IHK Bodensee-Oberschwaben und Handwerkskammer Reutlingen

Das Duale Studium

Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung oder mit Berufspraxis in einem Unternehmen.

Ein Duales Studium ist dadurch gekennzeichnet, dass die beruflichen bzw. berufsbildenden Elemente integraler Bestandteil des Studiengangs sind.

Wer sich für ein Duales Studium an einer Hochschule entscheiden, muss auch einen Vertrag mit einem Unternehmen abschließen. Ein Duales Studium ist durch eine enge curriculare Verzahnung von Studium und Berufspraxis gekennzeichnet, es wird an zwei Lernorten absolviert.

Quelle: www.hochschulkompass.de

Eine weitere besondere Studienform ist das „Kombi-Studium“. Die Absolventen schließen bei diesem „Kombi-Studium“, z. B. an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, nach etwa 2,5 Jahren mit dem Facharbeiterbrief und etwa nach weiteren 2 Jahren mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) bzw. Bachelor of Science (B. Sc.) ab. Die Studierenden werden während ihres Studiums von einem Partnerunternehmen mit einem monatlichen Stipendium gefördert. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden, das Praxissemester, die Bachelorarbeit und den Großteil der vorlesungsfreien Zeiten im Partnerunternehmen – gegen Bezahlung – abzuleisten. Vorteile für alle Beteiligten sind ein stärkerer Praxisbezug des Studiums und eine höhere Berufsfeldkompetenz. Ähnliche Modelle werden auch an anderen Hochschulen in Baden-Württemberg erfolgreich praktiziert.

Quelle: Hochschule Albstadt-Sigmarigen

Das Studium an den Dualen Hochschulen in Baden-Würrtemberg zeichnet sich dadurch aus, dass rund die Hälfte der Ausbildung in der Hochschule und die andere Hälfte in einem Ausbildungsunternehmen absolviert werden. Dem Bachelor-Abschluss liegt hier ein besonders hoher Praxisanteil zugrunde.

Das Studium

Eine Option ist das Studium in Vollzeit. 428 Hochschulen in ganz Deutschland bieten eine Vielzahl an verschiedenen Studiengängen an. Ein Studium kann in zwei Etappen zum Bachelor-Abschluss und zum Master-Abschluss führen. Danach ist auch das Erlangen eines Doktortitels möglich.

erfolgstreppe

Tipps zur Bewerbung

Wie du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf erstellst

bewerbung

Was alles in dein "Anschreiben" und den "Lebenslauf" gehört

Mit deinem Anschreiben zeigst du, dass du der/die Richtige für die Ausbildungsstelle bist. Da du dafür nur wenig Platz hast, muss auf einen Blick klar werden, was du willst, was du kannst und wer du bist. Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb bieten kannst.

SCHRITT 1: Folgende Fragen musst du beantworten
  • Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?
  • Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?
  • Kennst du die Ausbildungsinhalte?
  • Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?
  • Was findest du an diesem Beruf so interessant?
  • Warum bewirbst du dich bei diesem Unternehmen?
  • Was weißt du über das Unternehmen?
  • Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?

Persönliche/r Ansprechpartner/in

Suche dir einen/eine persönliche/n Ansprechpartner/in, an den/die du deine Bewerbung richten kannst. Falls du ihn/sie nicht auf der Website des Unternehmens findest, rufe einfach an oder schreibe eine kurze E-Mail. Auf dieses Gespräch bzw. die Antwort auf deine E-Mail kannst du dich dann im Anschreiben beziehen.

  • Warum bist du für diese Ausbildung der/die Richtige?
  • Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit der Ausbildungsstelle verbinden?
  • Welche Erfahrungen bringst du mit?

Deine Fähigkeiten und Kenntnisse

Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Belege alle deine Fähigkeiten und Kenntnisse mit Beispielen. Also nicht so: „Ich bin motiviert, leistungsfähig und flexibel.“ Sondern so: „Meine Leistungsbereitschaft ist beim XY-Sportturnier mit einem zweiten Platz belohnt worden.“

SCHRITT 2: Erstelle Deine Bewerbung

Der richtige Schreibstil:

  • Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.
  • Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich möchte ...“
  • Vermeide Fehler: Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.

Die richtige Form:

  • Schrifttyp: Arial (Schriftgröße: 11) oder Times New Roman (Schriftgröße: 12); aber bei einer Schriftart bleiben! Es wird mit Zeilenabstand 1 (einzeilig) geschrieben.
  • Seitenränder: links 25 mm und rechts ca. 20 mm
SCHRITT 3: Tipps zum Lebenslauf

Darauf musst du achten:

  • Format: Gestalte den Lebenslauf übersichtlich in Form einer Tabelle.
  • Formulierung: Schreibe kurz und prägnant.
  • Ziel: Stelle diejenigen Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, dass du für die Ausbildungsstelle geeignet bist.

Was muss rein?

  • Angaben zur Person: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail, Geburtsdatum und -ort, Hobbys
  • Praktische Erfahrung: Praktika, ehrenamtliche (freiwillige) Tätigkeiten
  • Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen
  • Persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse, persönliche Stärken und Fähigkeiten
  • Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.
  • Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts oben auf den Lebenslauf.

Es gibt dort unter anderem ein Bewerbungstraining. Darin findest du viele nützliche Infos, Übungen, Videos, Podcasts, Arbeitsblätter und Checklisten. So kannst du deine ganz persönliche Bewerbungsmappe zusammenstellen. Es gibt sogar Muster für dein Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf.

Quelle: www.planet-beruf.de  > Bewerbungstraining
Kooperation: Agentur für Arbeit Balingen

Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

Die duale Ausbildung

Eine praktisch unschlagbare Perspektive

Als Azubi arbeitest Du drei bis vier Tage pro Woche in Deinem Ausbildungsbetrieb und bist dort wie alle anderen in die Betriebsabläufe eingebunden. Dass Du beim Arbeiten tatsächlich die Tätigkeiten lernst, die für Deine Prüfung wichtig sind, regelt ein offizieller Ausbildungsplan. Du bist als Azubi verpflichtet, Deine Lernfortschritte schriftlich zu dokumentieren. Diese „Ausbildungsnachweise“ sind für die Zulassung zur Abschlussprüfung relevant.

Deine erste Ansprechperson im Betrieb ist Dein Ausbilder beziehungsweise Deine Ausbilderin. Sie stellen sicher, dass Dir die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die in der Ausbildungsordnung Deines Berufs festgelegt sind.

Im Falle einer Verbundausbildung schließen sich zwei oder mehr Betriebe für die praktische Ausbildung zusammen. So lernst Du im Rahmen Deiner Ausbildung verschiedene Betriebe kennen und Dich auf flexible Aufgabenbereiche und wechselnde Teams einzustellen.

Zusätzlich zur praktischen Arbeit im Betrieb besuchst Du an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule. Teilweise wird der Unterricht blockweise organisiert, zum Beispiel verteilt auf drei vierwöchige Unterrichtsblöcke. Für den Schulunterricht gilt nicht der Ausbildungsplan des Betriebs. Hier gibt es einen eigenen Rahmenlehrplan, der mit dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebes abgestimmt ist. Auf dem Stundenplan für die Schule stehen einerseits fachtheoretische Inhalte, andererseits allgemeine Fächer wie Englisch, Sport oder Politik.

Normalerweise besuchst Du eine Berufsschule, die im gleichen Bezirk wie Dein Ausbildungsbetrieb liegt. Sollte Dein Wohnort wesentlich näher an einer anderen Berufsschule liegen, kannst Du auch einen Wechsel beantragen.

  • 1 Das Beste aus Praxis und Theorie
  • 2 Sofort Geld verdienen
  • 3 Schnell ans Ziel kommen
  • 4 Gute Übernahmechancen
  • 5 Aufstieg durch Fortbildung
  • 6 Gute Verdienstmöglichkeiten
  • 7 Starke Perspektiven
  • 8 Vielfalt für jedes Talent
  • 9 Ausbildung selbst gestalten
  • 10 Qualität made in Germany

Weitere Informationen gibt es unter:
Quelle: www.praktisch-unschlagbar.de
Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Duale Berufsausbildung
Eine duale Berufsausbildung kann für Schulabgänger mit Hochschulreife eine interessante Alternative sein. Deutschlandweit gibt es über 320 Ausbildungsberufe verteilt auf nahezu alle Wirtschaftsbranchen. Der überwiegende Teil der Ausbildung findet im Betrieb statt. Anwendungsorientiertes und praxisnahes Lernen ist somit gewährleistet. Im Berufsschulunterricht, der sich in der Regel auf eineinhalb Berufsschultage in der Woche verteilt, werden die fachtheoretischen Grundlagen vermittelt. Die im Rahmen der dualen Berufsausbildung gesammelten Kenntnisse und Fähigkeiten bieten auch für ein späteres Studium eine gute Grundlage.

Ausbildungsvertrag
Vor Beginn der Berufsausbildung wird zwischen dem/der Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb ein Berufsausbildungsver­trag geschlossen. Der Berufsausbildungsvertrag enthält die folgenden wesentlichen Angaben:

  • Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
  • Dauer der Probezeit
  • Zahlung und Höhe der Vergütung
  • Dauer des Urlaubs

Dauer der Ausbildung
Die Ausbildungsdauer in den anerkannten Ausbildungsberufen reicht von zwei Jahren bis zu dreieinhalb Jahren. Sie ist in der Ausbil­dungsordnung festgelegt. Es gibt die Möglichkeit, bei bestimmter schulischer Vorbildung und in Absprache mit dem Ausbildungsbe­trieb die Ausbildung um bis zu einem Jahr zu verkürzen. Dies trifft auf alle Abiturienten bzw. Schulabgänger mit Fachhochschulreife und allgemeiner Hochschulreife zu.

Prüfungen
Während der Berufsausbildung sind Prüfungen abzulegen, die den Erfolg der Ausbildung aufzeigen sollen. Diese finden in der Mitte und am Ende der Ausbildung statt. Die Prüfungen werden von den zuständigen Stellen, z. B. von den Industrie- und Handelskammern (IHK) und Handwerks­kammern, organisiert.

Berufliche Bildung für Schulabgänger mit Hochschulreife

Ausbildung mit Zusatzqualifikation

Eine attraktive Alternative zum Studium. Den raschen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten heißt für die Unternehmen: Produkt- und Prozessinnovation, Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, organisatorische Veränderungen, konsequente Kundenorientierung und internationale Ausrichtung der Unternehmenstätigkeit. Ein erfolgreicher Ansatz um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, ist in Baden-Württemberg das Duale Berufskolleg.

Im Dualen Berufskolleg werden miteinander verknüpft:

  • eine Ausbildung in Betrieb und Berufsschule in einem anerkannten Ausbildungsberuf und
  • ein von Betrieb und Berufsschule vermitteltes Plus, das über den anerkannten Ausbildungsberuf hinausreichende Bausteine umfasst

Die Vorzüge des Dualen Berufskollegs:

  • der Bildungsgang ist attraktiv für begabte und leistungsstarke Bewerber/innen
  • die Ausbildung im Dualen System wird bedarfsgerecht erweitert und vertieft
  • die Zusatzqualifikationen werden arbeitsteilig durch Betrieb und Berufsschule vermittelt
  • die Bausteine können rasch aktualisiert werden
Mögliche Zusatzqualifikationen für Abiturienten

Finanzassistent/-in

Ausbildung von Bankkaufleuten mit hoher Beratungskompetenz. Die Ausbildung soll vor allem dazu befähigen Allfinanzprodukte unter Beachtung steuerrechtlicher Vorschriften zu vermarkten.

Aufnahmevoraussetzungen:

  • Hochschulreife oder in Ausnahmefällen Fachhochschulreife
  • Ausbildungsvertrag als Bankkaufmann/-frau

Fremdsprachenassistent/-in

Ausbildung von Kaufleuten für Büromanagement mit berufsbezogenen Fremdsprachen.

Aufnahmevoraussetzungen:

  • mindestens mittlerer Bildungsabschluss
  • Englisch mit mindestens der Note „befriedigend“
  • Ausbildungsvertrag zum/zur "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“
  • Grundkenntnisse in Französisch

Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen

Ausbildung von Industriekaufleuten mit Kompetenzen in den Bereichen Internationale Betriebs und Volkswirtschaftslehre mit Controlling und Datenverarbeitungsanwendung und berufsbezogenen Fremdsprachen.

Aufnahmevoraussetzungen:

  • Hochschulreife oder in Ausnahmefällen Fachhochschulreife
  • Ausbildungsvertrag als Industriekaufmann/-frau
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Kontakt

IHK Bodensee-Oberschwaben
Clemens Besenfelder
Lindenstraße 2
D-88250 Weingarten
Telefon: 0751 409-122
E-Mail: besenfelder(at)weingarten.ihk.de
Internet: www.weingarten.ihk.de

Nimm deine Zukunft in die Hände

Karriere mit Lehre
Karriere mit Lehre ist im Handwerk alltäglich. Denn Handwerk steht vor allem für Selbstständigkeit, Unternehmergeist und hochwertige Produkte aus einer Hand. Für engagierte Nachwuchskräfte heißt das Verantwortung und Mitbestimmung von Anfang an.

Auch finanziell lohnt sich eine Ausbildung im Handwerk: keine lästigen Studiengebühren und überfüllte Hörsäle, sondern ein geregeltes Einkommen von Anfang an. Und das steigt mit Ihrer Qualifikation – über die Führungskraft bis zum Unternehmer – natürlich an!

Modernes Handwerk bedeutet nicht mehr nur kräftig zuzupacken, sondern mit den neuesten Technologien und Trends zu arbeiten. Denn durch wirtschaftliche Anforderungen haben sich auch bei traditionellen Berufen neue Berufsbilder und Qualifizierungswege entwickelt. Diese bieten interessante Herausforderungen im Bereich Strategie und Technologie und vor allem Ausbildungsmöglichkeiten mit Perspektive.

Duale Studiengänge
Mit dualen Studiengängen im Handwerk können Sie einen Hochschulabschluss mit integrierter Lehre oder intensiven Praxisphasen im Handwerksbetrieb verbinden. Wenn Sie später Ihren eigenen Betrieb leiten wollen, bietet ein duales Studium im Handwerk eine gute Grundlage.

Meister – leitende Funktion oder Selbstständigkeit
Die Meisterprüfung ist für Gesellen im Handwerk ein weiterer Karriereschritt oder schon der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Sie können nun einen Betrieb führen und selbst Lehrlinge ausbilden. Ob es der eigene Betrieb ist oder ob Sie als leitender Angestellter tätig sein wollen, bleibt Ihnen überlassen.

Auslandserfahrung – gibt es nicht nur im Studium!

Egal ob während oder nach der Ausbildung – speziell für Beschäftigte im Handwerk gibt es viele Programme mit denen Sie die Möglichkeit haben, für einige Zeit in Ihrem Beruf im Ausland zu arbeiten. Sie erwerben so internationale Berufserfahrung und sind für die Zukunft bestens aufgestellt.

Mehr erfahren: Informationen zu Ausbildungswegen, Berufen und freie Ausbildungsplätze gibt es unter www.hwk-reutlingen.de/ausbildung

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Handwerkskammer Reutlingen
Hindenburgstraße 58
72762 Reutlingen
Telefon: 07121 24120
Internet: www.hwk-reutlingen.de

Kreishandwerkerschaft Sigmaringen
Josefinenstraße 8/1
72488 Sigmaringen
Telefon: 07571 1 27 27
Internet: www.handwerk-sig.de

Studienwahl

Information zur Unterstützung der individuellen Studienwahl

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Die Vielfalt der Studienmöglichkeiten für Schulabgänger mit Hochschulreife
Mit der Entscheidung für ein Studium und der individuellen Studienwahl sind in hohem Maße die "Visionen" eines jungen Menschen verbunden. Ein Studium bedeutet eine wesentliche Weichenstellung im Leben und hat erheblichen Einfluss, in welcher Weise grundlegende Werte sowie konkrete Berufs- und Lebensziele in der Zukunft verwirklicht werden können. Dies gilt ebenso für den Fall, dass Schulabgänger mit Hochschulreife alternativ oder ergänzend zum Studium eine berufliche Ausbildung absolvieren.

VISIONEN – Werte, Berufs- und Lebensziele junger Menschen

Das Bewusstsein dieser Zusammenhänge sollte am Anfang der Studien- und Berufswahl stehen und mit einer Reflexion der eigenen Wertvorstellungen, Erwartungen und Ansprüche einhergehen: welchen Stellenwert haben Bildung und Karriere sowie Familie, Sicherheit und Verantwortung für mich persönlich? Welche Ziele strebe ich in meinem späteren Beruf und in meinem Leben insgesamt an? Möchte ich weit überdurchschnittliche Leistungen erbringen, eine leitende Funktion einnehmen, sehr gut verdienen und nach Möglichkeit im Ausland arbeiten?

Wichtige Fragen auf dem Weg an die Hochschule
Der Weg an die Hochschule beginnt mit verschiedenen Aspekten der Studienwahl und zahlreichen Fragen:

Studienfach, Berufsfeld, Branche

Welches Studienfach, welches Berufsfeld und welche Branche interessieren mich besonders in Bereichen wie Technik, Wirtschaft, Recht, Informatik, Architektur, Chemie, Medizin, Sozialwesen und Sprachen?

Studiengang

Wähle ich einen eher "traditionellen" breiter angelegten Studiengang wie z.B. Maschinenbau oder entscheide ich mich für ein eher "modernes" oder spezifisches Studienfach, z.B. Audiovisuelle Medien oder Energiesystemtechnik?

Studium, Kombination, FSJ, Ausland

Möchte ich ausschließlich studieren, das Studium mit einer Berufsausbildung im Rahmen einer Lehre verbinden oder mich auf eine berufliche Ausbildung fokussieren? Möchte ich vor Studien- oder Ausbildungsbeginn eine bestimmte Zeit im Ausland verbringen oder ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren?

Hochschulart

Welche Hochschulart - mehr theoretisch oder stärker praxisorientiert – entspricht meinen Vorstellungen am besten? Neben der Universität, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (vormals Fachhochschule) und der Dualen Hochschule (vormals Berufsakademie) stehen mit der Pädagogischen Hochschule und weiteren speziellen Hochschularten sehr unterschiedliche akademische Ausbildungsstätten zur Verfügung.

Studienort

Welcher Studienort im In- oder Ausland kommt für mich in Betracht?

Studienabschluss

Welchen Studienabschluss strebe ich an? Der traditionelle Diplom-Abschluss ist vom zweistufigen System Bachelor und Master mit wenigen Ausnahmen flächendeckend abgelöst worden. Weiterführende Abschlüsse sind die Promotion (z.B. zum Dr.-Ing.) und die Habilitation.

Studienbewerbung

Worauf ist bei der Bewerbung um einen Studienplatz zu achten? Nach welchen Kriterien wird die Eignung festgestellt und die Auswahl getroffen?

Studiengebühren

Muss ich Studiengebühren bezahlen? In welcher Höhe fallen diese ggf. an?

Finanzielle Unterstützung

Welche Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung stehen mir in Form von Stipendien (z.B. Deutschlandstipendium), BAföG und Studienkrediten offen?

Vielfalt der Möglichkeiten
Die Vielfalt, unter Berücksichtigung der genannten Aspekte die individuelle Studienentscheidung zu treffen, ist erfreulich groß. So gibt es allein in Baden-Württemberg mehr als 70 Hochschulen. Zählt man alle Möglichkeiten zusammen, sich in einen Studiengang an einer der 425 Hochschulen in Deutschland einzuschreiben, so kommt man auf ein Angebot von knapp 17.500. Angesichts dieses überaus großen Spektrums scheint die Entscheidung zur "Qual der Wahl" zu werden.

Unterstützung der Entscheidungsfindung
Um diese Situation zu vermeiden, empfiehlt es sich, die gleichermaßen vielfältig vorhandenen Informationsmöglichkeiten frühzeitig und umfassend zu nutzen. Wichtige schriftliche Informationsquellen sind Printmedien, Internetseiten, Broschüren der Hochschulen und ihrer Studiengänge sowie Ergebnisse von Hochschulrankings. Hervorgehoben sei dabei das Portal zur "Studieninformation Baden-Württemberg" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Unter der Adresse www.studieren-in-bw.de findet man gemäß dem Motto "Gscheit studiert" alles Wissenswerte rund um das Thema Studium. Darüber hinaus haben insbesondere Informationen aus persönlichen Kontakten besondere Bedeutung. Möglichkeiten hierzu bestehen im Rahmen der Veranstaltung "VISIONEN" in Sigmaringen, bei den jährlichen Studieninformationstagen im November sowie bei spezifischen Informationsveranstaltungen der Hochschulen.

Zahlreiche Gründe für ein Studium
Viele Gründe sprechen für die Aufnahme eines Studiums. So ist es häufig die Voraussetzung, um bestimmte berufliche Ziele und Positionen erreichen zu können. Dem Interesse an wissenschaftlicher Bildung wird nur ein Studium bestmöglich gerecht. Darüber hinaus erfordert die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eine zunehmend höhere Qualifizierung jedes Einzelnen im Rahmen eines lebenslangen Lernens. So hat sich in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren der Anteil der Akademiker an der Gesamtbeschäftigtenzahl verdoppelt. Neben der Aussicht auf ein vergleichsweise höheres Einkommen stellt ein erfolgreicher Studienabschluss außerdem die beste "Versicherung" gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit dar. Und nicht zuletzt ist die Studienzeit ein einzigartiger prägender Lebensabschnitt.

Berufliche Ausbildung als Ergänzung oder Alternative zum Studium
Eine ähnliche Vielfalt wie bei den Studienmöglichkeiten besteht bei der dualen Berufsausbildung, die eine wertvolle Ergänzung oder eine Alternative zum Studium darstellt. Die Ausbildungsdauer von zwei bis dreieinhalb Jahren kann um ein Jahr bei Abiturienten bzw. Schulabgängern mit Fachhochschulreife verkürzt werden.

Vielfalt der Möglichkeiten auch in der Region
Attraktive Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Perspektiven für eine hoch qualifizierte Beschäftigung im Anschluss gibt es insbesondere auch in unserer Region. Die Veranstaltung "Visionen" möchte dies allen Schulabgängern aufzeigen und damit die fundierte Entscheidungsfindung für den individuell bestmöglichen Weg nach Erreichen der Hochschulreife unterstützen.

Studium und Berufsausbildung in Kombination
Eine Besonderheit stellt das Kombi-Studium dar, das beispielsweise an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in einzelnen Fachbereichen angeboten wird. Es zeichnet sich dadurch aus, dass eine betriebliche Ausbildung mit einem fachlich entsprechenden Hochschulstudium verknüpft wird. Die Absolventen schließen nach knapp drei Jahren mit dem Facharbeiterbrief und nach weiteren rund zwei Jahren mit dem Bachelorgrad ab. Die Studierenden werden während ihres Studiums von ihrem Ausbildungsbetrieb mit einem monatlichen Stipendium gefördert.

Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt Sigmaringen University
Prof. Dr. Markus Lehmann, Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Anton-Günther-Str. 51, D-72488 Sigmaringen
Telefon: 07571 - 732-8274, E-Mail: lehmann(at)hs-albsig.de, Internet: www.hs-albsig.de

Orientierung auf ganzer Linie...

... mit tollen Angeboten und Apps

Eine Vielzahl an Studiengängen und rund 330 Ausbildungsberufe stehen zur Wahl. Diese Masse an Möglichkeiten kann schon ganz schön verwirrend sein. Für eine bessere Orientierung haben IHK, HWK und Ministerium tolle Programme und Apps entickelt, die schnell und mit viel Spaß eine Übersicht ermöglichen.

Lehrstellenradar der Handwerkskammer und die Lehrstellenbörse der IHK gibt es auch als App für Android und iOS. Am besten direkt herunterladen und starten.

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